Kindersuchthilfe

 

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Die Homepage für Kinder aus suchtbelasteten Familien

 

Die ASL (Arbeitsgemeinschaft für Suchtvorbeugung und Lebensbewältigung) startete im Juni 2013 mit einem neuen Projekt, der Homepage für Kinder aus suchtbelasteten Familien.

„Im Laufe der Beratungsarbeit mit Suchtkranken ist uns aufgefallen, dass jedes Mitglied einer Familie mit Suchtproblematik unter diesem Problem leidet. Wir wenden uns mit diesem Projekt in erster Linie an die Schwächsten innerhalb einer Familie, an die Kinder. Geheimhaltung, Verleugnung, Tabuisierung und Schuldfragen gehören zum Alltag dieser Kinder. In diesen Familien erleben sie Instabilität, Vernachlässigung, Gewalt und Unberechenbarkeit. Oftmals müssen sie schon früh zu viel Verantwortung übernehmen und überspringen oft wichtige Entwicklungsschritte“, so die Geschäftsführerin der ASL, Carolin Scheliga. „Das Risiko, dass sie später selber an seelischen Erkrankungen leiden ist sehr hoch; 50% werden selber suchtkrank und sind damit die größte bekannte Risikogruppe. Da ist es für uns als Dienststelle zur Prävention und zur Beratung für Suchtfragen unbedingt notwendig zu handeln.“

 

In erster Linie können die Kinder auf der Homepage den Zugang zu einer niedrigschwelligen und unbürokratischen Hilfe erwarten.  Sie können sich direkt online an die Beraterinnen der ASL wenden, anrufen oder eine SMS senden. Neben dem Beratungsangebot bietet die ASL auch Aktivitäten für diese Kinder an. 

 

Die Homepage richtet sich aber auch an alle Ansprechpartner im Umfeld der Kinder. Dies können Lehrer sein, die nicht wissen, wie sie adäquat reagieren sollen, aber auch Eltern selbst, die sich nicht sicher sind, ob ihr Konsumverhalten noch in Ordnung ist, oder schon Sucht bedeuten kann. Auch für diejenigen bietet die ASL an, Anlaufstelle und Kommunikationspartner zu sein. Alle Angebote werden individuell abgestimmt und sind kostenfrei.

 

 

Mehr Informationen finden Sie auf www.kindersuchthilfe-asl.be

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