Projekte

Rauchfreie Schule

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft, KALEIDO und den Lehrern des Königlichen Athenäums Eupen sowie des Robert Schuman Instituts durchgeführt und ausgewertet. Ziel dieses Projektes ist, das Einstiegsalter in die Droge Tabak soweit wie möglich nach hinten zu verlagern und die Schulen schrittweise zu einer rauchfreien Zone zu gestalten. Die Schüler nehmen dabei an einem Wettbewerb unter den Klassen teil. Darüber hinaus finden einmal im Monat Präventionseinheiten im Unterricht statt.

 

FRED

FRED steht für "Frühintervention bei erst auffälligen Drogenkonsumenten". Das Projekt wendet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die im Zusammenhang mit ihrem Drogenkonsum aufgefallen sind und nun Schwierigkeiten mit der Polizei, der Schule oder am Ausbildungsplatz haben. Das Alter unserer Zielgruppe liegt zwischen 14 und 25 Jahren.

FRED findet statt, sobald sich eine Gruppe von 6-8 Jugendlichen zusammen gefunden hat. Bestandteil dieser Methode ist die Gruppendynamik. Im Falle von Minderjährigen findet das Erstgespräch mit den Eltern statt.

KOPS (Kommunikation – Prävention – Sicherheit)

Regelmäßige Präventionseinheiten in den verschiedenen Sekundarschulen, insb. Teilzeitunterricht RSI,  Königliches Athenäum Eupen und César Franck Athenäum (in Zusammenarbeit mit der Polizei)

Sekundarschülerbefragung

Nach 2001 und 2008 wurde Ende 2013 eine dritte Sekundarschülerbefragung (14 und 16 Jährige) ausgeführt. Gegenstand der Befragung waren u.a. das persönliche Umfeld, das Wohlbefinden, das Konsumverhalten, die Freizeitgestaltung, die aktuelle Situation der Jugendlichen .
Die Zusammenfassung der Ergebnisse sind auch als Download erhältlich.

Netzwerk Jugend Süd

Richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene und behandelt folgende Problematiken : Unterbringung, Ausbildung und Arbeit, Sucht, mangelnde Referenzen, Alleinerziehende, psychische Krankheiten und Hilflosigkeit der Familien. Die ASL hilft bei der Weiterorientierung bzgl. Therapieplätze und Selbsthilfegruppen.

Ein-Eltern-Familie

Die ASL ist  Ansprechpartner in Problemsituationen und kann informieren bzw. bei Bedarf an andere Organisationen weiterleiten.

Familienpädagogische Angebote für Eltern und Kinder

Über die Maßnahme „familienpädagogische Angebote für Eltern und Kinder“ können auch Ein-Eltern-Familien an kostengünstigen Ferienangeboten teilnehmen. Diese Angebote beinhalten teilweise gemeinsame Freizeitgestaltung (Eltern und Kinder)  und geben auch Impulse und Hilfen für den Familienalltag. Die Kinder werden zeitweise separat betreut. Alle Angebote werden von den ÖSHZ und dem Ministerium der DG bezuschusst.

Klettern statt Kiffen

Diese Erlebnispädagogik bietet den Jugendlichen Möglichkeiten der Selbsterfahrung. Es entstehen neue Körperwahrnehmungen und die eigenen Fähigkeiten und Grenzen werden ausgetestet. Sich wohl zu fühlen, aktiv zu sein und Selbstvertrauen zu gewinnen, sind die Ziele. Geschulte Sportlehrer/Animatoren begleiten die Schüler bei folgenden Angeboten : Klettern, Abseilen, Deathride und Präventionsatelier. Nächster Termin : Anfang September 2015 in der Kaserne der IRMEP in Eupen. Teilnehmende Länder : Belgien, Deutschland, Niederlande

Safe Celebration

Die letzten Jahre ist der Alkoholkonsum auf Veranstaltungen mit Jugendlichen als Zielgruppe oft in den Vordergrund gerückt worden. Das Partylabel oder auch Gütesiegel soll dazu beitragen, dass das Feiern wieder an erster Stelle steht und nicht der Alkoholkonsum. Das Konzept dient dazu die Jugendschutzgesetze einzuhalten und die bestehenden Regel und Gesetze den Veranstaltern und Verantwortlichen näher zu bringen. Außerdem soll das Verantwortungsbewusstsein der Veranstalter verschärft werden. Durch das Label, das die Veranstaltungen erhalten, soll gezeigt werden das sie dieses Regeln respektieren. Die ASL könnte in diesem Rahmen der Ansprechpartner werden. Zum Beispiel, wie das erste Pilotprojekt am Bischöflichen Institut Büllingen. Hier werden die Abiturienten vor ihrem Abi-Ball begleitet. Dabei erhalten die Schüler mehrere Vorträge zum Thema Konfliktmanagement und Alkoholprävention und einen kleinen Erstehilfekurs. So können die Schüler von einer Peerausbildung profitieren und vielleicht später andere Personen ausbilden. Darüber hinaus soll das Partylabel die Veranstalter, Jugendliche, Gemeinden, usw. an einen Tisch bringen und den Kontakt zwischen den verschiedenen Parteien erleichtern. Wenn die Veranstalter die Charta einhalten erhalten sie unser Label.
Dieses Präventionsprojekt soll ein Projekt für Jugendliche und mit Jugendlichen sein. Wichtig ist, dass die Prävention auf Augenhöhe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen geschieht und nicht mit erhobenem Zeigefinger ausgeführt wird.  

W.O.L.F.-Projekt

Dieses Projekt richtet sich an Schüler des 6. Schuljahres der Primarschule. Es soll die Schüler auf den bevorstehenden Wechsel zur Sekundarschule vorbereiten. W.O.L.F. bedeutet: Willensstark - Offen - Lebenslustig - Frei von Ängsten. Das Ziel dieses Projektes  ist, personale Schutzfaktoren durch Methoden zu entwickeln. 

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