Euregionale Ebene
In Zusammenarbeit mit Organisationen unserer Partnerländer aus Deutschland und den Niederlanden, organisieren wir den jährlichen Präventionsmonat, welcher im September stattfindet.
Folgende Projekte werden in diesem Zeitraum Länderübergreifend durchgeführt:
Klettern statt Kiffen
Diese Erlebnispädagogik bietet den Jugendlichen Möglichkeiten der Selbsterfahrung. Es entstehen neue Körperwahrnehmungen und die eigenen Fähigkeiten und Grenzen werden ausgetestet. Sich wohl zu fühlen, aktiv zu sein und Selbstvertrauen zu gewinnen, sind die Ziele. Geschulte Sportlehrer/Animatoren begleiten die Schüler bei folgenden Angeboten : Klettern, Abseilen, Deathride und Präventionsatelier. Nächster Termin : 13.-14. September 2010 in der Kaserne der IRMEP in Eupen. Teilnehmende Länder : Belgien, Deutschland, Niederlande
Mondorfer Gruppe
Anlässlich der ersten „Europäischen Woche der Suchtprävention“ im Jahr 1992 unterzeichneten die Minister(innen) und Präfekten der 4 Partnerregionen (Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen, Großherzogtum Luxemburg) die so genannte "Mondorfer Erklärung“, die in 1998 auch von der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens unterzeichnet wurde. Ziel ist die Entwicklung und Abstimmung länderübergreifender Handlungsstrategien und Maßnahmen gegen die Suchtgefahren.
Auf Arbeitsebene entwickeln die Drogenbeauftragten und die Verantwortlichen für die Suchtkrankenhilfe der Mitgliedsregionen konkrete Möglichkeiten einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Sie organisieren Tagungen zu Themen wie "Alkohol am Arbeitsplatz“, "Selbsthilfe in der Suchtkrankenhilfe“ oder Projekte für suchtgefährdete Jugendliche im Rahmen der Erlebnis- und Abenteuerpädagogik.
Der aktuelle Schwerpunkt liegt in der Planung des Theaterstücks „ Auf der Suche nach dem Glück“, sowie der Organisation, der ersten Überlegungen zur praktischen Durchführung und der Finanzierung. Das Theaterstück soll im November 2008 in der DG von 25 gefährdeten Jugendlichen aus den verschiedenen Regionen geprobt werden und im Januar 2009 dann durch die Regionen touren.
Aus jeder der Regionen nehmen 5 Jugendliche im Alter von 15-18 Jahren mit jeweils einer Betreuungsperson teil. Die Zielgruppe besteht aus suchtgefährdeten Jugendlichen, die aus Institutionen der stationären Jugendhilfe, der offenen Jugendarbeit, der Jugendgerichtshilfe, der ambulanten Familienzentren u.ä. kommen. Die betreffenden Jugendlichen haben in ihrem sozialen Umfeld nicht die Möglichkeit zur Teilnahme an derartigen Maßnahmen. In der Regel werden Einrichtungen angesprochen, die bereits an Projekten oder Fortbildungen der Fachkräfteebene der MONDORFER GRUPPE teilgenommen haben. Begleitet werden die Jugendlichen einer Region von einer Betreuungsperson, die mit ihnen auch im Alltag kontinuierlich zusammenarbeitet.
Besuch eines Coffee-Shops
in den Niederlanden mit Eltern und Interessierten Personen im September 2009. Diese Möglichkeit wird den Interessenten geboten, um sich selber ein Bild von der Situation zu machen. Oft sind Eltern überfragt und haben Angst. Sie wissen keine Antwort auf ihre Fragen z.B. wie legal ist Cannabiskonsum in Holland, wie nehmen die Jugendlichen diese Droge zu sich? Wie ist der gesundheitliche Aspekt? Was passiert konkret und wie reagiert das Gehirn? Wie sind Coffee-Shops entstanden? Die Vorteile und Nachteile , wie viel wird in den einzelnen Ländern geraucht? Rauchverbot in Coffee-Shops / was ist die aktuelle Entwicklung?
Rauschbrillen Parcours
Diese Aktion wird vor allem vor Diskotheken in Zusammenarbeit mit der Polizei und eventuell Fahrschulen durchgeführt. Rauschbrillen Parcours ist eine Methode, um den Jugendlichen vorzuführen, was mit Ihnen passieren kann, wenn sie sich unter Alkohol- oder Drogenkonsum hinter das Steuer setzen.