Arbeitsgemeinschaft für
Suchtvorbeugung und Lebensbewältigung

Social Norms Approach – SNA

Subjektive Bewertung schädlichen Konsums von Suchtmitteln von Konsumenten im Kontrast zu objektiven Daten – „social Approach“ als innovativer Ansatz der Suchtprävention

Beschreibung des Projektes

In der alltäglichen Arbeit mit Konsumenten legaler und illegaler Drogen hat man festgestellt, dass Inhalte und Botschaften bestehender Präventionsangebote, oft nicht mit den Wahrnehmungen und Erwartungen der Zielgruppen übereinstimmen.

So gehen beispielsweise Jugendliche von einem viel höheren Konsummuster innerhalb ihrer Altersgruppe aus, als dieser in Wirklichkeit ist.

Die Erfahrungen mit den Klienten, die Drogenberatungsstellen besuchen, zeigen dass eine ähnlich falsche Wahrnehmung in der Zielgruppe 55+ hinsichtlich Alkohol- und Medikamentenkonsum besteht.

Neuere wissenschaftliche Studien von u.a. Prof. van Hal aus Belgien zeigen, dass Menschen mit schädlichem Konsumverhalten  in ihrem Umfeld oft eine falsche  Wahrnehmung haben. Sie wissen, dass ihr Konsumverhalten gesundheitsschädlich ist, denken aber, dass dies trotzdem der gesamtgesellschaftlichen Norm entspricht.

Mit den vorhandenen Ergebnissen wird man dann Präventionsmethoden entwickeln, um den Zielgruppen das Bild von sich zu vermitteln, welches die Realität und keine konstruierte Norm darstellt.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, dann finden Sie nähere Infos unter https://euprevent.eu/de/project-social-norms-approach/

Kooperationspartner

‘Wir arbeiten grenzüberschreitend zusammen, um eine gute öffentliche Gesundheit in der Euroregion Maas-Rhein zu gewährleisten. Wir geben den Menschen Informationen, damit sie Erkenntnisse gewinnen und zu gesünderen Entscheidungen inspiriert werden.’

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit von 11 Projektpartnern aus der Euregio Maas-Rhein (EMR). Der „Social Norms Approach“Ansatz,  ist vielversprechender, wenn es um Verhaltensänderungen in Kombination mit anderen Präventionsmaßnahmen geht. Untersuchungen zeigen, dass Menschen mit schädlichem Verhalten wesentlich weniger konsumieren, wenn sie ihre Norm korrigieren. Oberstes Ziel dieses euregionalen Projekts ist es, schädliches Konsumverhalten wie den Konsum von Alkohol, Drogen und Medikamenten bei den Zielgruppen Jugendliche und Menschen ab 55 Jahren zu reduzieren.

euPrevent | EMR:

Das Projekt „euPrevent Social Norms Approach“ fällt unter das „Sucht“-Programm von euPrevent https://euprevent.eu/de/. euPrevent ist ein euroregionales Netzwerk zur Gesundheitsförderung. In diesem Netzwerk besteht eine nachhaltige Zusammenarbeit zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner der Euroregion Maas-Rhein.

 Der Projektleiter und die Kooperationspartner:

Mondriaan ist der leitende Partner des Projekts „euPrevent Social Norms Approach“. 

Die beteiligten Partnerorganisationen sind: 

  • ASL Eupen (BE)
  • CAD Limburg (BE)
  • Stad Hasselt (BE)
  • Université de Liège (BE)
  • Caritasverband Euskirchen (DE)
  • Caritasverband Westeifel e.V. (DE)
  • Gesundheitsamt Heinsberg (DE)
  • Suchthilfe Aachen (DE)
  • GGD Zuid Limburg (NL)
  • euPrevent | EMR (NL)

 Finanzierung: 

Das Projekt euPrevent Social Norms Approach wird im Rahmen von Interreg V-A Euregio Maas-Rhein mit einer Förderung von 1.065.840,- Euro durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union durchgeführt. Darüber hinaus erhält das Projekt eine Kofinanzierung und die Projektpartner zahlen ihren eigenen Anteil.

Die Dauer des Projekts:

Das Projekt startete im September 2018 und hat eine Laufzeit von 3 Jahren.

Projektpartner

ASL – Arbeitsgemeinschaft für
Suchtvorbeugung und
Lebensbewältigung
Klosterstrasse 3,
4700 Eupen (Belgien)
Montag, Dienstag, Donnerstag u. Freitag: 8.30-15.00 Uhr
Mittwoch: 8.30-14.00 Uhr
Tel.: 087/74.36.77
E-Mail: asl@skynet.be
In dringenden Fällen erreichen Sie unsere Mitarbeiter auch ausserhalb der Öffnungszeiten.