Arbeitsgemeinschaft für
Suchtvorbeugung und Lebensbewältigung

Arbeitskreis “UNABHÄNGIG”

Im Rahmen einer vielfältigen Rückfallprophylaxe bietet die ASL ab 30. Oktober 2024 einen geführten Arbeitskreis für abstinente substanzabhängige Menschen an.

Der Arbeitskreis „UNABHÄNGIG“ ist ein besonderes Angebot für Menschen, die trotz einer Suchtkrankheit ein Leben ohne Rauschmittel führen möchten. Dieses Projekt ergänzt die bestehenden Hilfsangebote, die nach einer   therapeutischen Maßnahme zur Verfügung stehen. Neben ambulanten therapeutischen Betreuungsmodellen, Selbsthilfegruppen und psychologischer Unterstützung bietet die ASL Eupen eine weitere Möglichkeit zur Begleitung auf dem Weg zur Abstinenz.

Die Arbeitsgruppe trifft sich jeden letzten Mittwoch im Monat im St. Josef Krankenhaus Sankt Vith von 19.30-21.00 Uhr. Die Treffen finden auf der 1. Etage im Raum “NIGHTINGALE”  statt (ab Cafeteria ausgeschildert).

Hier die Termine für 2026 im Überblick:

28.01.26 – 25.02.26 – 25.03.26 – 29.04.26 – 27.05.26 – 24.06.26 – 29.07.26 – 30.09.26 – 28.10.26 – 25.11.26

Zielgruppe: Personen, die Therapieerfahrung haben und mindestens 6 Wochen abstinent sind.

Damit eine angenehme Arbeits- und Gesprächsatmosphäre entsteht, sind maximal 12 Teilnehmer vorgesehen.

Anmeldung erforderlich per Mail unter vkeutgen@asl-eupen.be oder per WhatsApp an 0478/50.39.53.

 

Thema des Abends vom 28.10.2026

„Stolperfallen“

Am Angang unserer Abstinenz ist vieles präsent. Die Gefühle, die wir mit und durch den Suchtmittelkonsum verursacht haben, kann man fast noch wie echt empfinden. Scham, Angst, Schuld, Machtlosigkeit, … Alles noch so nah.

Dann haben wir uns mit viel Mühe, Hilfe, Selbsterkenntnis und Auseinandersetzung zur Abstinenz durchgearbeitet. Hoffnung, Vorsicht, Aufmerksamkeit, Freude und Sorgfalt begleitet uns anfänglich im höchsten Maß. Diese Intensität bleibt nicht, weicht so mancher Routine und auch vielen „Anfängerfehlern“ (Selbsttests, auf Probe stellen).

So gut es ist, sich zu entwickeln, vieles im Alltag einfließen zu lassen, wird es im gleichen Maß auch gefährlich. Der Mensch neigt gerne zur Überheblichkeit. Mit der Zeit lässt unsere Aufmerksamkeit nach. Selbstvertrauen wird zur Selbstüberschätzung (… das kenne ich alles schon…, …habe ich in zwischen im Griff…). Wir begegnen wieder diesem Phänomen des „letzten Tropen, der das Fass zum Überlaufen bringt“.

Irgendwann fühlt sich unser Leben wieder an, als ob wir nur noch beschwerlich bergauf gehen.

Reden wir drüber.

Kontaktperson

  • Viviane Keutgen
    Suchtberaterin / Präventionsfachkraft
ASL – Arbeitsgemeinschaft für
Suchtvorbeugung und
Lebensbewältigung
Klosterstrasse 3,
4700 Eupen (Belgien)
Montag-Freitag: 8.30-16.00 Uhr
Tel.: 087/74.36.77
E-Mail: info@asl-eupen.be
In dringenden Fällen erreichen Sie unsere Mitarbeiter auch außerhalb der Öffnungszeiten.